10 years of lines inbetween reality

should be turned around

Glücksmomente

nach der 10ten Ausstellung füllt sich das Atelier immer mehr. Irgendwann nimmt man etwas Zeit und sieht die Werke, die vorher noch für viele Euro in den Ausstellungen hingen und denkt – was jetzt?

Was für viele Euros in der Ausstellung hing wandert in den Container. Andere werden wieder entdeckt. Die Entwicklung reflektiert. Lohnt sich das noch? Wofür mache ich das eigentlich? Wie geht es weiter?

Am Besten erst einmal Schlafen und die Eindrücke verdauen. Es kostet Kraft sich mit seinem Schaffen und Werken zu konfrontieren. Sortieren, Ausschneiden, Eehalten, verwandeln. Entwicklung – nur nicht immer nach vorne.

Einzigartig – gut genug ist nicht perfekt

Mittlerweile ist der Raum, den ich mit der Kunst betrete größer als ich ihn ausfüllen kann. Eine Zumutung. Eine Überforderung. Und Bild für Bild nähere und entferne ich mich von Zeit zu Zeit von mir, von meinen Vorstellungen und Idealen. Geht es um Ausdruck, um Beziehung, um den Moment, oder gibt es einige Werke die sich durch ein eigenes Wesen oder etwas hervortun, von dem ich anfänglich vielleicht nur eine Ahnung hatte.

Nicht gesehen sein
Nicht gehört sein
Nicht genügen

Aus diesen Zuständen der Unerfülltheit hinaus wagen, auf das Papier, in die Welt, auf die nächsten Wände.

Gesehen
Gehört
Genug

Was geht? Der Weg wird im inneren und im äußeren gegangen. Am Anfang sind die Gedanken, dann die Taten, irgendwann dann auch ein Bild.

Bewundert
Wirken
Reichtum

Wohin führte die Reise – zurück, voran oder in den jetzigen Moment